Living Library in St. Pölten:
Wenn Lebensgeschichten zu Büchern werden
St. Pölten. Im Rahmen der Aktionswoche fand in St. Pölten eine Living Library statt, die zahlreiche Besucher:innen anzog. Das Format bot die Möglichkeit, nicht Bücher aus Regalen auszuleihen, sondern mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die als „Lebende Bücher“ ihre persönlichen Erfahrungen teilten.
Im Mittelpunkt standen individuelle Recovery Wege: Die Besucher:innen erhielten Einblicke in Lebensgeschichten, die von psychischen Krisen, Herausforderungen, Wendepunkten und persönlichen Strategien im Umgang mit Belastungen erzählten. In direkten Gesprächen konnten Fragen gestellt, Vorurteile hinterfragt und neue Perspektiven gewonnen werden.
Die Living Library machte deutlich, wie wichtig persönliche Begegnung für den Abbau von Stigmatisierung ist. Denn dort, wo Menschen einander zuhören, entstehen Verständnis, Nähe und ein differenzierter Blick auf psychische Gesundheit und Genesung.
Bild: Reger Andrang bei der Living Library in St. Pölten
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